C, D und LM (Q) Potenzen

In der Homöopathie werden mehrere Verfahren unterschieden:

C-Potenzen

Dieses Verfahren geht unmittelbar auf Hahnemann zurück. C-Potenz steht für Centesimal-Potenz. Die einzelnen Verdünnungsschritte erfolgen im Verhältnis von 1:100.

Nach jeder Verdünnung wird die Lösung zur Dynamisierung 10x auf eine weiche Unterlage geschlagen.

Potenzen von C1 bis C11 gelten als Tiefpotenzen

Potenzen von C12 bis C29 gelten als mittlere Potenzen

Potenzen ab C30 werden als Hochpotenzen bezeichnet.

 

D-Potenzen

D-Potenz steht für Dezimal-Potenz. Die einzelnen Verdünnungsschritte erfolgen im Verhältnis von 1:10 (dezimal).

Auch bei den D-Potenzen wird die Lösung zur Dynamisierung 10x auf eine weiche Unterlage geschlagen.

 

K-Potenzen

Im Gegensatz zu den C- und D-Potenzen, die nach der sogenannten Mehrglasmethode (für jede Potenzstufe wird ein neues Glas verwendet) hergestellt werden, werden K-Potenzen (benannt nach Ihrem Erfinder Korsakow) mittels der Einglasmethode hergestellt. Hierbei wird das Glas nach jedem Potenzierungsschritt ausgeleert.

Der verbleibende Rest am (inneren) Glasrand dient als Grundlage für die nächste Stufe. Der Vorteil dieser Methode ist das sich auch sehr hohe Potenzen schnell und preiswert herstellen lassen, da sie sich gut für eine maschinelle Bearbeitung eignet.

 

LM (Q) Potenzen

LM-Potenzen werden mit einem Verdünnungsverhältnis von 1:50.000 hergestellt.

 

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